Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen gehören zusammen mit den Rückenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden der Menschen. Man unterscheidet Gelenkschmerzen, die aufgrund einer Entzündung oder einer Infektion entstehen (Arthritis) und Gelenkschmerzen infolge einer Abnützung (Arthrose). Gelenkschmerzen können auch im Rahmen eines Weichteilrheumatismus auftreten, wenn die benachbarten Strukturen des Gelenks (Sehnen, Bänder, Muskeln) überbelastet oder erkrankt sind.

Tipps

Bei einer akuten Entzündung der Gelenke hilft die Anwendung von Kälte, zum Beispiel in Form von Kältepackungen oder eines Eisumschlags gegen die Schmerzen. Die Anwendung von schmerzstillenden Medikamenten ist oft sinnvoll, zum Beispiel als Salbe, Gel oder Pflaster zum Auftragen oder als Tablette zum Einnehmen.

So hilft die Natur

  • Schmerzstillende Tees mit Weidenrinde oder Teufelskralle (auch als Tabletten erhältlich).
  • Bei akuten Gelenkschmerzen Kompressen mit Heilerde, Arnikablüten, Heublumen oder geraffelten frischen Wallwurz Wurzeln.
  • Ein Rheumabad mit Schwefel, Meersalz oder Heublumen lindert die Schmerzen und öffnet die Hautporen, so dass Einreibungen besser eindringen können.

Bei einer Arthrose

  • Sich genug Zeit lassen, vor allem am Morgen beim Aufstehen, wenn die Gelenkbeschwerden am stärksten sind.
  • Übergewicht abbauen.
  • Gut stützende Schuhe tragen.
  • Stöcke benutzen, um die geschädigten Gelenke zu entlasten.
  • Stühle benutzen, die das Aufstehen erleichtern.
  • Orthopädiefachgeschäfte bieten eine Beratung an, wie der Alltag unter Einbezug spezieller Hilfsmittel möglichst beschwerdefrei gestaltet werden kann.